Das kleine rote Buch des französischen Verbs    &    Systematische Grammatik des Französischen

Letzte Aktualisierung am 14. 11. 2018

Home Präsentation Bibliotheken Download Bestellung Impressum

Das Kleine rote Buch des französischen Verbs bietet viel mehr als Verbtabellen. 

  Das erste Kapitel beinhaltet eine neue Klassifizierung der Verben nach der Zahl der Stämme. Diese erlaubt es, durch ihre Kombination mit dem schon bekannten Ableitungssystem, alle nicht ableitbaren Formen aller Verben in einer Tabelle von nur acht Seiten aufzuführen. Nur fünf Verben entkommen diesem System und können wirklich als unregelmäßig betrachtet werden.

 Der Gebrauch der Tempora wird durch eine neue Darstellung des Tempussystems verständlicher gemacht.

 Für den Gebrauch des Subjonctif wird ein klares semantisches Kriterium definiert, das es überflüssig macht, eine Liste von Ausdrücken zu lernen, die den Subjonctif auslösen.

Das Buch ist eine gekürzte Version der Kapitel der Systematischen Grammatik des Französischen, die das Verb betreffen.

 

Die Systematische Grammatik des Französischen ist eine ausführliche Darstellung der französischen Grammatik.

Zielgruppen

- Als Lernwerk wendet sich dieses Buch:

- an Lernende und Lehrende in der Erwachsenenbildung,

- an Französischstudenten und Französischlehrer,

- an Schüler der Sekundarstufe II .

- Als Nachschlagewerk kann es aufgrund seiner Systematik und seiner Benutzerfreundlichkeit auch von weniger Fortgeschrittenen  benutzt werden.

Zum Titel und zur Methode

Systematische Grammatik soll nicht als Antonym zu pädagogischer Grammatik verstanden werden. Dieses Buch strebt nicht nur nach Vollständigkeit, sondern auch nach einer Systematik in der Darstellung der grammatischen Sachverhalte, die ein der Sprache inhärentes System widerspiegelt. Durch diese Systematik soll das Erlernen der Sprache erleichtert und die verbreitete Meinung widerlegt werden, dass die französische Grammatik eine einzige Ansammlung von Sonderregeln und Ausnahmen sei. Oft sind die Ausnahmen nur das Ergebnis falsch definierter Regeln.

Ein benutzerfreundliches Lern- und Nachschlagewerk

Die Seitengestaltung ist nicht nur ästhetisch ansprechend. Sie visualisiert die inhaltliche Struktur:

1.  Die zahlreichen Tabellen dienen nicht, wie in anderen Grammatiken, der Trennung von Beispielen und Erklärungen oder von Beispielen und Übersetzungen, sondern der Einordnung der Fälle und der entsprechenden Regeln. Viele Gegenüberstellungen ( Imparfait oder Passé composé, Voranstellung oder Nachstellung des Adjektivs, Passivergänzung mit par oder mit de) werden durch zweispaltige Tabellen visualisiert.

2. Selbst in Texten, die nicht tabellarisch dargestellt sind, ist die logische Struktur durch Einrücken der Absätze und durch Sonderzeichen optimal visualisiert.

Die Kapitel werden in Übersichtstabellen zusammengefasst.

Der sehr ausführliche Index beinhaltet nicht nur grammatische Fachausdrücke, sondern auch französische und deutsche Wörter, deren Übersetzung mit grammatischen Schwierigkeiten verbunden ist. 

Aufbau und Gliederung

Die Gliederung weicht in bestimmten Fällen von der üblichen Einteilung der Kapitel nach Wortarten und Satzarten ab,

- damit die Themen, die verschiedene Wortarten betreffen, im selben Kapitel behandelt werden (z. B. die Steigerungsformen des Adjektivs  und diejenigen des Adverbs),

- damit Themen, die in der Praxis ein und derselbe Schwierigkeit entsprechen (z. B. die Fragepronomen und die verschiedenen Frageformen) zusammen behandelt werden.

Ein Anhang beinhaltet die Definitionen (mit Beispielen in der deutschen Sprache) aller grammatischen Ausdrücke, die im Buch verwendet werden, sowie Betrachtungen, die auch andere Sprachen betreffen. Durch diese Trennung wird eine bessere Übersichtlichkeit gewährleistet.

Inhaltliche Besonderheiten

Dieses Buch unterscheidet sich  hauptsächlich in den folgenden Punkten von den schon existierenden Grammatiken dieser Art in deutscher Sprache:

1. Verbmorphologie

Das erste Kapitel beinhaltet eine neue Klassifizierung der Verben nach der Zahl der Stämme. Diese erlaubt es, durch ihre Kombination mit dem schon bekannten Ableitsystem, alle nicht ableitbaren Formen aller Verben in einer Verbtabelle von nur acht Seiten aufzuführen. Nur fünf Verben entkommen diesem System und können wirklich als unregelmäßig betrachtet werden.

2. Tempussystem

Die Anwendung einer neuen Darstellung des Tempussystems auf die didaktische Grammatik soll den Gebrauch der Tempora erheblich erleichtern. Für jedes Tempus werden die Zeitstufe und der Aspekt durch das Verhältnis von drei Zeiten definiert: Ereigniszeit, Bezugszeitpunkt und betrachteter Zeit. (Die Nicht-Verwendung des Terminus "Referenzzeit" wird im Glossar begründet.) Die aspektuellen Unterscheidungen beschränken sich nicht auf die Tempora der Vergangenheit.

3. Stellung des Adjektivs

Die vorangestellten oder voranstellbaren Adjektive werden nicht nur aufgezählt. In einer ersten Phase wird ein allgemeines semantisches Kriterium für die Stellung des Adjektivs als roter Faden definiert. In einer zweiten Phase werden genauere Kriterien definiert, die jeweils für eine bestimmte Gruppe von Adjektiven gelten, die aber vom allgemeinen Kriterium klar abzuleiten sind.

4. Stellung des Adverbs

Die höchst komplizierten Regeln für die Stellung des Adverbs werden einer grundsätzlicheren Unterscheidung untergeordnet, zwischen verbundenen und unverbundenen Adverbien. (Diese Unterscheidung, die bei Personalpronomen üblich ist, ist bei Adverbien eine Innovation.) Die Zuordnung jedes Adverbs als verbunden oder unverbunden hängt von einem klar definierten semantischen Kriterium ab.

5. Wortstellung

Das System der Stellungsfelder, das zur deutschen Grammatik gehört, wird durch eine Änderung der Definitionen der Felder an die französische Grammatik angepasst. Die obige Unterscheidung zwischen verbundenen und unverbundenen Adverbien wird durch ihre Integration in dieses System noch einleuchtender.

6. Die Hervorhebungsformen

Es werden nicht nur die verschiedenen Konstruktionen der Hervorhebung behandelt (Spaltsatz, Sperrsatz, Linksversetzung, Rechtsversetzung), sondern ihre unterschiedlichen Bedeutungen werden erläutert.

Für Deutschsprachige konzipiert

Die Unterschiede zwischen beiden Sprachen werden hervorgehoben und die typisch deutschen Fehler werden berücksichtigt.

Es wird von den deutschen Wörtern ausgegangen, wenn dadurch das Lernen und das Nachschlagen erleichtert werden (dies betrifft z. B. die Präpositionen, die Konjunktionen und die Indefinita).